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Freitag, 21. Oktober 2022

Irish Potatoes – Rezept

Wie meine Leser und Leserinnen wissen, sind in sehr vielen meiner Romane auch die Rezepte der Gerichte, die meine Protagonisten essen. 

Auf der Suche nach einer Leckerei, die in meinem kommenden  Weihnachtsroman zubereitet werden soll, bin ich auf Irish Potatoes gestoßen. Es gibt mehrere Zubereitungsarten, passend zur Geschichte, habe ich eine einfache gewählt.

Ich habe zwei Versionen gemacht, die typischen mit Zimt und dann noch eine Portion mit Kakao, die ich mir ausgedacht habe und die mir fast noch besser schmeckt. Hier kommt das Rezept und Ergebnis. 

Irish Potatoes

Zutaten:

1 Tasse Puderzucker

1 Tasse Kokosraspeln

Zimt- bzw. Kakaopulver 

1,5 Esslöffel Sahne (ich habe Kochsahne genommen)

Zubereitung: 

Zucker und Kokos gut vermischen und dann langsam die Sahne dazutun. Da sich der Puderzucker auflöst, darauf achten, dass die Masse nicht breiig wird. 

Anschließend ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.  

Jeweils einen halben Esslöffel von der Masse abnehmen und formen. Anschließend wieder in den Kühlschrank stellen, bis die Bällchen (oder Mini-Kartoffeln) fest sind. Danach die Bällchen entweder in Zimt oder Kakao rollen, oder das Pulver darüber stäuben. Gekühlt sind die irischen Kartoffeln ca. zwei Tage haltbar. Aber wer hebt so etwas leckere zwei Tage auf …? 

Irish Potatoes (©Foto: Lita Harris) 

Sonntag, 21. Dezember 2014

Pecan Pie zu Weihnachten

Pecan Pie zu Weihnachten – so speist man nicht nur auf der Bluebonnet Ranch in Texas.
Meine Lektorin war von Carries Backversuchen so inspiriert, dass sie einen Selbstversuch gestartet hat. Hier kommt das Ergebnis – sehr zum Nachbacken empfohlen. 

Pecan Pie (American Style, leicht abgewandelt)

Vorbemerkung

Wenn möglich, unbedingt entschalte Nüsse kaufen. Ich habe leider nur Pecannüsse in Schale bekommen. Mit zwei Personen hat es über eine Stunde (und zwei lädierte Finger) gekostet, um mit Nussknacker, kleiner Pumpenzange und einem spitzen Messer ca. 400 g Nüsse zu knacken und die Kerne halbwegs heil aus der Schale zu fummeln. Die Schalen sind  sehr dünn und zerbröseln leicht, die Kerne sind recht weich und empfindlich, brechen schnell entzwei, sitzen aber ziemlich fest, besonders in der Spitze der Kerne. Es war wirklich schwierig, zumindest die Hälfte der Kerne unbeschädigt aus der Schale zu zupfen.  Hier gibt es eine kleine "Knackanleitung".

Ich habe für den Belag auch noch eine Handvoll Walnusshälften unter die Pecannüsse gemischt, die prima miteinander harmonieren. Ich denke, dass der Kuchen auch nur mit Walnüssen ebenso gut gelingt und schmeckt.

Anstatt des in den USA meist verwendeten Maissirups, der hier selten erhältlich ist, habe ich Grafschafter Goldsaft (Zuckerrübensirup) genommen.

Das Rezept unten ist eine Kombination aus zwei US-Rezepten und einige Zutatenmengen habe ich reduziert, um den Pie nicht zu süß und zu fett werden zu lassen. Trotzdem hat er’s in sich. 

Eine Kalorienangabe kann ich nicht machen, aber wer fragt bei einem solch köstlichen Kuchen schon nach Kalorien? ☺